Geld sparen mit Printkampagnen

Wie das geht und warum es nicht immer sinnvoll ist auf reine Onlinewerbung zu setzen, erfährst du hier.

Werbung schalten ist wichtig. Sie macht auf dich aufmerksam und sorgt dafür, dass du nicht übersehen wirst. Gerade, wenn du ein neues Produkt auf den Markt bringen willst oder eine Dienstleistung anbietest, die deine Mitmenschen nutzen sollen, macht Werbung auf jeden Fall Sinn. Aber hättest du gedacht, dass du bei deiner Werbekampagne richtig Geld sparen kannst, wenn du auf Printprodukte zurückgreifst, statt auf reine Onlinewerbung zu setzen? Wir möchten dir anhand eines einfachen Beispiels zeigen, dass das durchaus möglich ist.



Druckprodukte sollen billiger sein als Onlinewerbung?

Du hast ein neues Produkt, das demnächst auf den Markt kommen soll? Vielleicht betreibst du auch ein Restaurant oder eine Bar und möchtest mehr Kunden generieren und hast bereits geplant über Facebook, Instagram und Google Werbeanzeigen zu schalten? Möglicherweise verpasst du mit dieser einseitigen Strategie aber einen äußerst kostengünstigen Marketingkanal, mit dem du Geld sparen kannst oder bei gleichem Budget, fast doppelt so viel Gewinn einstreichen kannst.

Die Rede ist von Druckprodukten. Klassiker der Werbebranche, wie Flyer, Flugblätter oder Plakate, können auch in unserem heutigen digitalen Zeitalter noch gut funktionieren.



Wie du mit Druckprodukten Geld sparen kannst - ein praktisches Beispiel

Und das sagen wir hier nicht nur, weil wir Flyer und Co. verkaufen. Ich erinnere mich an einen Samstag im Januar, an dem ich in Nürnberg an der U-Bahnstation Plärrer eine solche Werbekampagne live miterleben durfte. Dort wurde mir von einem jungen Mann ein Flyer überreicht. Auf der Vorderseite war nicht viel zu sehen, dort stand lediglich: “Holen Sie sich Ihren Herzschlag über 150 - legal”. Angetan von dieser Aussage drehte ich den Flyer um. Auf der Rückseite fand ich schließlich Einzelheiten darüber, wie ich mich einem neuen Fitnessstudio anschließen könnte. Eine sehr geschickt durchdachte Marketing-Kampagne.





Die Flyer wurden vor einer belebten U-Bahnstation verteilt, wo es viel Fußgänger gab. In der Nähe gab es eine Filiale von diesem Fitnessstudio. Zudem gibt es im Januar viele Passanten mit Neujahrsvorsätzen, die daran interessiert sind, in ein Fitnessstudio zu gehen. Die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass dieser Flyer von vielen potenziellen Kunden gelesen wurde. Aber was kostet eine solche Kampagne und wie viel Geld kann ich durch sie einsparen?



Was kostet eine solche Kampagne?

Nehmen wir an, dass die Kampagne 10 Tage lang lief. Bei uns würde die Produktion von 9.000 Flyern in etwa 850 € kosten. Hinzu kommen knappe 300 € für das Design. Nicht zu vergessen sind auch die zwei Personen, die die Flyer 2,5 Stunden am Tag verteilen (sie müssen nur zur Mittagszeit anwesend sein). Dafür berechnen wir auch nochmal 450 €. Damit kommen wir auf Gesamtkosten von rund 1600 €. Das Fitnessstudio kann, im Idealfall, durchaus mit 180 Kunden (also einer Conversion-Rate von ungefähr 2 %) rechnen, die jeweils 600 € pro Jahr ausgeben. Dies entspricht einem Gesamtumsatz von 108.000 €







Wie viel Geld sparen wir uns jetzt durch den Einsatz der Flyer?

Wie verhält sich die Flyer-Kampagne zum Cost-per-Click (CPC)? Die Kosten für einen Klick im Fitnessstudio-Bereich belaufen sich in Deutschland aktuell auf 1,57 €. Mit anderen Worten: 9.000 Klicks zu erzielen, hätte das Fitnessstudio 14.000 € gekostet. Um fair zu sein, sollten wir hier von einer anderen Conversion Rate ausgehen. Sind wir großzügig und sagen die Conversion-Rate beträgt 6 %, ist also dreimal besser als die der Flyer-Kampagne. Damit würden die Kosten immer noch 4600 € betragen, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Mithilfe der Flyer-Kampagne hätten wir uns demnach in diesem Fall fast das Doppelte an Geld gespart. Fairness halber müssen wir aber noch dazusagen, dass diese 540 Neukunden auch das dreifache an Jahresumsatz einspielen, im Vergleich zu den 180 Kunden, die wir mit der Flyerkampagne erreicht haben.


Menschen, die Print ignorieren, ignorieren einen Marketingkanal der manchmal äußerst kostengünstig sein kann und laufen Gefahr unnötig viel Geld auszugeben, das sie anderweitig einsetzen könnten.



Fazit: Kampagnen wie die hier beschriebene, funktionieren auf regionaler Sicht meist besser, als es die reine Onlinewerbung tun würde. Klug eingesetzt, kannst du dir mit ihnen durchaus ein bisschen Geld sparen. Print ist aber nicht immer automatisch sparsamer und effektiver, als Onlinewerbung. Am sinnvollsten ist es die beiden Werbemöglichkeiten miteinander zu verknüpfen und in seine Marketingstrategie aufzunehmen. Dafür wollten wir hier einen Anreiz schaffen.



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Know-how

Veröffentlicht von: Paul

03/03/2020

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